Sag mir Deine Blutgruppe …
Bist Du ein Jäger, Landwirt, Nomade oder Chamäleon?
Mein Vater hat ein Buch über die Blutgruppen Diät und darin steht einiges über die Blutgruppenspezifische Ernährung und irgendwie finde ich es hoch interessant.
Okay, die Blutgruppen-Diät an sich, halte ich für Unsinn aber an die Stoffwechselprozesse der jeweiligen Blutgruppen glaube ich schon ein bisschen.
Frank hat die Blutgruppe B, unsere Kinder AB und ich die Blutgruppe A, also totaler misch-masch. Frank ist ein absoluter Fleischesser, ich esse kaum Fleisch und unsere Kinder essen alles gerne (Jessy kaum Fleisch), haben aber eine Laktose-Unverträglichkeit und vertragen daher keine Milchprodukte.
Laut D’Adamo verträgt jeder Mensch, abhängig von seiner Blutgruppe, bestimmte Lebensmittel gut, während andere das Blut verklumpen.
Die Entstehung der Blutgruppen nach D´Adamos
Die Blutgruppe 0 (Der Jäger-Typ) hat sich vor 40.000 Jahren entwickelt, die Menschen haben sich damals hauptsächlich von erlegten Tieren und wild wachsenden Früchten ernährten. Dementsprechend brauchten sie ein Verdauungssystem, das optimal Fleisch verdauen konnte. Die Blutgruppendiät folgert daraus, dass es Menschen des Typs 0 am besten geht, wenn sie Fleisch essen und auf Milch, Kartoffeln und Weizen verzichten, da es dieses damals noch nicht gab. Da diese Menschen direkt von den Jägern und Sammlern abstammen, eignen sich aggressive und sehr anstrengende Sportarten für sie ganz besonders.
Die Blutgruppe A (Der Landwirt) entwickelte sich vor ca. 20.000 Jahren. Zu der Zeit, als sich der Ackerbau etablierte. Entsprechend gut werden Getreideprodukte vertragen. Typ A geht es gut mit vegetarischer Kost und pflanzlichem Eiweiß. Kartoffeln sollte er meiden, verboten sind außerdem Milch, Butter und tierische Fette.
Träger der Blutgruppe B (Der Nomade) haben sich vor ca. 10.000 bis 15.000 Jahren im Himalaja entwickelte. Die Mongolen hüteten Tiere und dürfen, weil besonders anpassungsfähig, nahezu alles essen. Als einziger Typ verträgt er Milchprodukte.
Die Blutgruppe AB (Das Chamäleon) soll sich erst vor 1000 Jahren entwickelt haben durch die Vermischung von den Ackerbauern und den Mongolen. Träger dieser Blutgruppe sollen eine Art Mischkost aus A und B zu sich nehmen. Da Menschen mit der Blutgruppe AB keine A- und B-Antikörper im Blut besitzen, sind sie besonders geschützt gegen Autoimmunerkrankungen, weil das Immunsystem weniger stark ausgeprägt ist. Da damit auch die Gefahr für die Ausbreitung von Krebszellen einhergehen soll, schlägt D’Adamo vor, vermehrt tumorhemmende Nahrungsmittel zu verzehren. Der AB-Typ kann Fleisch schlecht verdauen, braucht es aber und sollte deshalb kleine Mengen zu sich nehmen. Als Proteinspender eignet sich Tofu. Weizen und Milch sollte er meiden.
Ob das nun alles stimmt? – Keine Ahnung!
Welche Blutgruppe habt ihr und seht ihr parallelen in Eurer Ernährung im Zusammenhang mit Eurer Blutgruppe?















Klingt interessant und trifft bei mir auch zum Teil zu! Als “Landwirt” fahre ich wirklich auf Kohlenhydrate ab. Ich schiebe das allerdings nicht auf meine Blutgruppe sondern darauf, dass ich viel Sport mache und die Energie brauche.
Milchprodukte habe ich 7 Jahre lang nicht vertragen – dank einer Laktose-Unverträglichkeit. Zum Glück bin ich seit letztes Jahr wieder “geheilt” und kann wieder soviel Milch trinken wie ich möchte. Laut dieser Blutgruppen Zuordnung wäre es zwar nicht gut für mich, aber ich hab noch nichts negatives bemerkt.
Kann also wirklich sein das etwas dran ist an der Geschichte, ich glaube aber nicht so recht daran und lebe einfach so weiter wie bisher. Mein Körper sagt mir ganz gut was er braucht und was nicht und befindet sich auch sehr gut im Gleichgewicht mit meiner ausgewogenen Ernährung.
Blutgruppe A – Der Bauer, ähm Landwirt… Laktoseintoleranz, daher eingeschränkte Nahrungsaufnahme. Aber etwas Käse auf dem Brot ist okay… Nur vegetarisch? Ne, muss nicht sein… Etwas Fleisch und Fisch darf ruhig sein…
@Backspin, herzlich Willkommen! Das ist ja sehr interessant! Wie hast du die Laktoseintoleranz denn wegbekommen? Ich esse auch gerne Kohlenhydrate aber wenn ich soviel davon mampfe, dann gehe ich auseinander wie ein Pfannkuchen oder ich müsste täglich 20 km laufen.
Das ist super vernünftig!
@Stadtelch, scheint ja echt was dran zu sein, an der Theorie der Blutgruppenspezifische Ernährung.
Nö, vegetarisch muss nicht sein, da ich total gerne Fisch esse und ab und an etwas Elchfleisch. —> Spaaaass!
Liebe Grüße,
Michaela
@Michaela: Wenn ich das so genau wüsste…
Also ich hab damals ein halbes Jahr weitestgehend auf Fett und Zucker verzichtet und hab richtig gesund gelebt. Wenn es Milchprodukte gab, dann habe ich nur laktosefreie oder Soja verwendet und ich hab auf alle möglichen Fertiggerichte verzichtet. Nach einem halben Jahr hatte ich dann Lust auf so einen Müllermilch Schokodrink. Hab ihn dann getrunken und es ist nichts passiert. Ich war dann ganz erstaunt.
Hab meine Gedanken auch damals in einem Blog-Artikel festgehalten: http://www.spin-planet.de/2009/05/laktoseintolleranz-heilung/
Bis heute hat sich zum Glück nichts an den Zustand geändert. Die zuckerfreie Zeit war zwar nicht so schön und auch sehr anstrengend, aber ich würde es immer wieder machen!
@Backspin,
Beginnend mit Heilfasten, habe ich das auch schon öfters gemacht. Für Körper und Geist ist das echt toll. Aber länger wie 3-6 Monate habe ich den Verzicht auf Fett und Industriezucker nie ausgehalten. Ich liebe nunmal Gummibärchen und Schoki-Pilze.
Vielen Dank für den Link zu Deinem Artikel, den ich gleich mit Spannung lesen werde.
Liebe Grüße,
Michaela
Habe aber selber noch was im Kühlschrank – Ehrenwort
Und irgendwann ist die Forschung so weit, dass ich daraus wieder einen Elch zurück züchten kann
Uuuiiiii, da bin ich doch schon wieder in so ein Napf, gefüllt mit Elchfett, getreten.
Schuldigung, lieber Elch!
Aber Du hast tatsächlich ELCHFLEISCH im KÜHLSCHRANK
Esst Ihr Eure eigene Gattung???
Elche sind dann aber primitive Lebewesen!
Dir ein schönes Wochenende,
Michaela
Also gegessen haben wir ja noch nicht… Sonst wäre es ja nicht mehr im Kühlschrank…
Es war ein Geschenk von “Dat-Spielkind”… Es ist sicher von natürlich verstorbenen Elchen und wird somit bei der Nahrungsaufnahme recycelt… Also nicht primitiv, sondern ökologisch wertvoll…
Davon habe ich ja noch nie etwas gehört. War total interessant zu lesen. Also mit 0-negativ bin ich wohl der Jägertyp.
Also ich weiß nicht,
demnach sollen meine Familie und ich Jäger sein (wir drei haben alle drei Blutgruppe 0), Johann (mein Kind) zieht Fleisch Gemüse vor, mein Freund wohl auch eher, ich aber max. Hühnchen. Sonst ist mir vegetarische Kost am liebsten. Ich glaub das ist eher Zufall, wann es am besten passt. Lässt sich ja auch recht leicht machen. Es gibt Blutgruppen, die eine sehr hohe Häufigkeit haben, denen weist man dann die wahrscheinlichste Ernährungsweise zu.
Ist eine etwas negative Sichtweise, aber ich kann Verallgemeinerungen inzwischen fast nichts mehr abgewinnen. Grad bei so wichtigem wie der Ernährungsweise.
Blutgruppe A positiv, Milchprodukte vermeiden….
Das klingt ja fies. Ohne Joghurt bin ich nur ein halber Mensch. Das geht ja gar nicht. Da muss etwas falsch sein ich bin eher der Jäger Typ nach der Beschreibung nach. Oder meine Blutgruppe wehrt sich einfach nur gegen diese Beschreibung
@Nila,
Du bist eine Jägerin *g* da muss der Elch hier aber aufpassen. Ich finde die Theorie auch recht interessant.
@Latita, sicher kann und sollte man so was nicht verallgemeinern. Obwohl… Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
Nein, ich weiß doch gar nicht, ob das, was D´Adamos schrieb, überhaupt stimmt. Habe es halt gelesen und fand es sehr interessant, da es mit unseren Blutgruppen Übereinstimmungen mit der Theorie der Blutgruppenspezifische Ernährung gibt und wollte wissen, ob es bei anderen auch parallelen dazu gibt.
Meines Erachtens sollte man auf seinen Körper hören, der einem genau mitteilt was er braucht.
@Arven (Michaela), jetzt heißt Du nicht nur so wie ich, nun hast Du auch noch meine Blutgruppe.
Allerdings habe ich durch meinen Hero (SZ-Spender) nun die Blutgruppe A negativ aber in meinem ersten Leben hatte ich auch A positiv.
Ich esse ja auch Milchprodukte und mag auch super gerne Joghurt aber ich merke, dass es mir nicht so gut bekommt, genau wie tierische Fette. Ich esse viel lieber Butter aber streiche mir mein ganzes leben schon Margarine aufs Brot, weil ich Butter nicht gut vertrage. An der Blutgruppenspezifische Ernährung kanns ja nicht liegen, da ich davon erst jetzt gelesen hab.
Liebe Grüße,
Michaela
Ihhh ich esse doch kein Tofu
Bei mir muss richtiges Fleisch auf dem Teller liegen
Naja meine Blutgruppe ist AB+ ich bin Das Chamäleon
Vor vielen Jahren habe ich das Buch auch mal gelesen. Ist voll der Scheiß mit Anlauf, wenn ich das mal so sagen darf. Ich bin Blutgruppe A negativ und alles was ich persönlich überhaupt nicht vertragen kann sind Kohlenhydrate, Getreide etc. Stattdessen bin ich voll der tierische Typ. Tja, auf mich und auch auf alle meine Bekannten wo wir das damals versucht haben umzumünzen, trifft es ganz und gar nicht zu. Ist ganz genauso schwachsinnig wie wenn man versuchen würde Ernährungspläne anhand der Haarfarbe oder des Sternzeichens zusammenzustellen. Quatsch mit Sauce… und wenn ich mich recht erinnere, wurde diese Blutgruppendiät und -ernährung auch mal als “gefährlich” tituliert ;-)
@Schnäppchen Blog, klar darfst Du das mal so sagen.
Ich finde das Thema einfach spannend. Auch, dass bei Dir und Deinen Bekannten die Blutgruppenspezifische Ernährung überhaupt nicht zutrifft. Gefährlich finde ich nur, wenn man sich z.Bsp. vegetarisch ernährt und den Eiweißmangel nicht durch alternative Nahrung ausgleicht.
Einige Japaner gehen ja sogar soweit, sich beim Charakter an den Blutgruppen zu orientieren. Hiernach soll Rhesusfaktor positiv besser als negativ sein, die Blutgruppe A besser als B. Angeblich werde schon bei Einstellungsgesprächen nach der Blutgruppe gefragt und dann die Jobs danach verteilt. Das ist natürlich auch absoluter Unfug.
Liebe Grüße,
Michaela
Charakter anhand der Blutgruppen… das ist wirklich totaler Unfung. Anhand des Sternzeichens würde ich ja eher verstehen, aber die Blutgruppe ist ja immer ein genetisches Ergebnis aus Vater und Mutter. Siehe bei Euch A + B = AB. Außerdem gäbe es dann ja nur ein paar unterschiedliche Charaktäre… Was für ein Schubladendenken

Und so denke ich auch, dass es für die Ernährung ist. Man kann die Leute nicht anhand ihrer Blutgruppe in eine Ernährungsweise stecken. Und dann stell Dir mal vor, Du als “Landwirt” wärst Diabetiker. Wo kämst Du dann hin mit Deiner insulinbetonten Getreidekost?
LG Tanja
Hach wie gut das ich B habe, da kann ich Milchprodukte essen und Milch trinken, ohne ginge bei mir ja gar nichts. Und dann bin ich auch noch ein Nomade, dass ist natürlich Klasse, ich will wieder zurück in die Berge
Wenn sich etwas immer gut verkauft, dann sind es Bücher über Diäten. Stoffwechsel, Aktivität und maßvoll essen sind die 3 einzigen Kriterien die wichtig sind. Alles andere in gedruckter Form ist lediglich der Versuch am großen Kuchen der Abnehmwilligen (aber meistens nicht fähigen) zu naschen.
Was noch fehlt ist “Abnehmen durch die richtige Wahl von Topfpflanzen” – und auch hier gäbe es mit Sicherheit eine verkaufte Auflange von 10.000 Stück und einen run auf Gartencenter…